Erste erwartet Lintorf zum Klassiker in Bad Zwischenahn 


Mit der Partie VSG Ammerland gegen VfL Lintorf geht ein echter Klassiker im nordwestdeutschen Volleyball in eine neue Runde. Am Sonntag um 16 Uhr empfangen die Ammerländer den VfL zum Regionalliga-Duell in der Sporthalle des Schulzentrums Bad Zwischenahn. Die Mannschaften kennen sich seit vielen Jahren, für beide ist jedes Aufeinandertreffen von besonderer Bedeutung. Diesmal reisen die Lintorfer überraschend als Tabellenvorletzter an, konnten lediglich eines ihrer drei Spiele gewinnen. Die Mannschaft von Trainer Stefan Hahler muss punkten, um nicht frühzeitig das Saisonziel "oben mitzuspielen" aus den Augen zu verlieren. Derweil haben die Gastgeber, derzeit Tabellenzweiter, die Chance, sich mit einem Sieg in der Spitzengruppe festzusetzen.

"Lintorf steht sicherlich unter größerem Druck als wir, man darf deren Saisonauftakt aber auch nicht überbewerten", sagt VSG-Trainer Torsten Busch. Aufgrund der Corona-Pandemie hatte keine Mannschaft eine normale Saisonvorbereitung. Es fehlt noch die Sicherheit, das Selbstvertrauen. 

Mit Spielern wie Damian Jonczynski (Zuspiel), Andreas Tissen (Diagonal) und Jens Bösmann (Mitte) werden eine bekannte Gesichter in Bad Zwischenahn erwartet. "Das ist immer noch eine gute Truppe. Gegen uns sind die sowieso immer heiß und natürlich wollen sie den nächsten Sieg", sagt Busch "Wir tun aber gut daran, uns auf uns zu konzentrieren. Gerade gegen starke Aufschläger wie Jonczynski ist es wichtig, dass wir in der Annahme stabil stehen. Und wir müssen aggressiver und emotionaler spielen als zuletzt."

Der Trainer erwartet ein umkämpftes und enges Spiel gegen den Drittliga-Absteiger. Was seine Startformation angeht, hält Busch sich noch bedeckt. Fehlen wird vermutlich nur Mittelblocker Simon Adelmann, Außenangreifer Timo Pundt wird hingegen erstmals in dieser Saison mit von der Partie sein. "Gerade die ersten Spiele haben gezeigt, wie viel von der Tagesform einzelner Spieler abhängt und wie wichtig ein breiter Kader für uns ist", so Busch.

150 Zuschauer sind laut Hygienekonzept in Bad Zwischenahn zugelassen. Diese müssen ihre Kontaktdaten hinterlassen, außerhalb des Sitzplatzes eine Maske tragen und auf den Sicherheitsabstand achten. Die Verantwortlichen haben alles getan, um auch in Corona-Zeiten gewohnte Heimspielatmosphäre zu schaffen. Dazu gehört neben dem Hallenaufbau mit farbigem Spielfeld, zahlreichen Werbebanden und dem Catering-Bereich natürlich auch DJ und Hallensprecher Rossi. 

 






















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