Regionalliga-Volleyballer doppelt gefordert


Ein ereignisreiches Wochenende steht den Regionalliga-Volleyballern der VSG Ammerland bevor. Am Samstag um 15 Uhr tritt die Erste beim USC Braunschweig II an, am Sonntag will sie sich ab 10 Uhr in der Endrunde des Nordwestdeutschen Pokals in Ibbenbüren beweisen.

 "Das spielfreie Wochenende tat gut," so Zuspieler Arne Tyedmers, um gleich den Blick auf das kommende Wochenende zu richten: “Das wird ein hartes Wochenende. Der Fokus liegt aber klar auf der Ligapartie gegen Braunschweig am Samstag. Der Pokal ist Bonus!“ 

Die junge Braunschweiger Truppe zählte in der vergangenen Saison zu den Überraschungsmannschaften, spielte lange in der Spitzengruppe mit. In diese Saison sind sie mit zwei Niederlagen (0:3 gegen Vallstedt Vechelde Vikings, 2:3 gegen Salzgitter) gestartet. "Sie haben zwar einige Leistungsträger an die Zweitligamannschaft abgegeben, aber sie zu unterschätzen, wäre grob fahrlässig" warnt Trainer Torsten Busch. "Wir müssen unsere Leistung abrufen, dann werden wir auch gewinnen" ist sich Kapitän Jens Zander sicher. Ähnlich sieht es der in den ersten beiden Spielen starke Youngster Julian Laabs: "Wir haben uns doch in Salzgitter nach der 2:0-Satzführung selbst geschlagen, das darf uns nicht nochmal passieren". Busch setzt dabei vor allem auf einen größeren Kader und Wechselmöglichkeiten: Thomas Adelmann kehrt nach seiner Quarantäne zurück und vielleicht ist auch Timo Pundt erstmals wieder dabei.

Die Pokalendrunde am Sonntag wollen die Ammerländer dann nutzen, um weiter Spielpraxis zu sammeln und die eine oder andere taktische Variante auszuprobieren. Die Drittligisten Tecklenburger Land Volleys und TSV Giesen Grizzlys II sowie der starke Oberligist TK Hannover sind die Gegner. „Wir sind Außenseiter, aber vielleicht liegt uns diese Rolle ja“ freut sich Zugang Silas Gerdes (Foto im Angriff) auf die Pokalspiele. Gespielt wird in Turnierform "Jeder gegen jeden" über zwei Sätze und der Sieger des Turniers ist NWVV-Pokalsieger 2020. Aufgrund der Corona-Pandemie ist der Sieger in dieser Saison nicht für den DVV-Pokal qualifiziert, da dieser nur mit den Teams der 1. Bundesliga gespielt wird. 

 






















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