U20 fährt als Bezirksmeister zu den Nordwestdeutschen Meisterschaften


Gleich zwei VSG-Mannschaften starteten am vergangenen Wochenende bei dem Finale der U-20-Bezirksmeisterschaften in Oldenburg. Die rund um Julian Laabs und Timo Pundt aus dem Ammerländer Regionalligateam formierte "Erste" (Foto) setzte sich in der Vorrunde jeweils deutlich mit 2:0 gegen die DJK Füchtel Vechta (25:7, 25:7)  und die "Tebu Volleys" (25:9, 25:20) durch. Dabei überzeugten vor allem die Spieler aus der zweiten Reihe mit starken Leistungen, wie etwa Jakob Kerkhoff im Zuspiel, Mattes Bielefeld im Mittelblock oder Jan Marquardt im Außenangriff und empfahlen sich somit für kommende Einsätze in der Startsechs. Auch das Halbfinale konnte letztendlich souverän gegen stark aufspielende Lintorfer gewonnen werden (25:17, 25:19). 

Das letzte Spiel des Tages um den Meistertitel gegen den Oldenburger TB sollte sich dann sowohl leistungstechnisch, als auch dramaturgisch eines Finales würdig erweisen. Mit Timo Pundt und Jonathan König auf den Außenpositionen, Kasibek Zumataev und Julian Lindemann im Mittelblock, Julian Laabs im Diagonalangriff, Theo Mohwinkel im Zuspiel und Leon Appel als Libero startete für die VSG die vermeintlich stärkste "Sieben" und wusste im ersten Satz direkt auf ganzer Linie zu überzeugen: Trotz eines extrem hohen Aufschlagniveaus der Oldenburger kassierten die Ammerländer wenig direkte Annahmefehler. Dank des mutigen Agierens im eigenen Aufschlag und Angriff konnte der Satz mit 25:21 gewonnen werden. Im zweiten Satz erhöhte der OTB noch einmal das Risiko und spielte sich in einen Rausch, in dem alles zu gelingen schien. Nach einigen Eigenfehlern zu Satzbeginn fehlte den Ammerländern in der Folge der Mut das nötige Risiko in den eigenen Aktionen zu gehen, um den direkten Punkt gegen die in Block und Feldabwehr furios agierenden Oldenburger zu erzielen, woran auch ein Wechsel auf der Diagonalposition nichts mehr ändern konnte. Folgerichtig stand am Satzende eine krachende 14:25 Niederlage. Keinen Prozentpunkt nachlassend wollte der OTB nun auch den Tie-Break für sich entscheiden, was sich direkt in einer 7:4 Führung niederschlug. Doch die Ammerländer kämpften sich aufgepeitscht von der äußerst lauten und emotionalen Zuschauerkulisse zurück. Durch ein Ass im Sprungaufschlag gelang Mohlwinkel kurz vor Satzende der entscheidende Punkt, um sich vom OTB abzusetzen. Im Side-Out punktete die VSG nun konsequent, so dass beim Stand von 14:13 der erste Satzball bei eigener Annahme erkämpft werden konnte. Der bei Oldenburg überragende Diagonalspieler Nicolas Schwede setze seinen Sprungaufschlag, mit dem er in den Sätzen zuvor noch das ein oder andere Ass erzielen konnte, nach einer Auszeit jedoch knapp ins Aus: Der Jubel über den hart erkämpften Bezirksmeistertitel war bei den Ammerländern und den mitgereisten Fans groß.

Etwas Pech hatte die zweite Mannschaft der VSG: War das sich vor allem aus Kreisligaspielern zusammensetzende Team rund um Kapitän Aaron Mönninghoff gegen den OTB in der Vorrunde noch chancenlos, so wusste es gegen die immerhin mit Verbandsligaspielern auftretenden Teams aus Lintorf und Wiesmoor durchaus zu überzeugen. Nach einer noch recht deutlichen Niederlage gegen den VfL Lintorf (19:25, 20:25), war ein Sieg gegen die TG Wiesmoor in greifbarer Nähe: Nach dem 25:20 Sieg im ersten Satz führte die VSG im zweiten schon mit 9:6, bevor sich einige zu einfache Eigenfehler einschlichen und der Satz mit 22:25 verloren wurde. Obwohl der direkte Vergleich gegen die in der Abschlusstabelle punktgleichen Wiesmoorer zugunsten der Ammerländer ausging, wurde die "Zweite" aufgrund des um fünf Punkte schlechteren Ballverhältnisses am Ende Letzter der Vorrundengruppe und damit auch der Bezirksmeisterschaft insgesamt. Nichtsdestotrotz zeigte auch sie spielerisch eine starke Leistung, so dass das Gesamtfazit der Bezirksmeisterschaften aus Sicht der Ammerländer nur positiv ausfallen kann!






















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