Wieder in Erfolgsspur: Drei Punkte gegen Osnabrück


Mit einem 3:1 Erfolg (21:25 25:15 25:17 25:14) gegen den VC Osnabrück haben die Regionalliga-Volleyballer die ersten drei Punkte in der Rückrunde eingefahren und damit den zweiten Platz aufgrund des besseren Satzverhältnisses im Fernduell gegen USC Braunschweig II verteidigt (beide 27 Punkte).

In der Sporthalle des Schulzentrums Bad Zwischenahn wollte sich der Aufsteiger und Meister der letzten Oberligasaison aber nicht so einfach geschlagen geben. Das Team um Zuspieler und Ex-VSGer Florian Westphal gelang es im ersten Satz gut mitzuhalten. Die VSG hingegen wirkte noch nicht richtig wach. Was sich beim Aufbau mit einem falsch herum aufgehängten Plakat ankündigte, setzte sich im Spiel mit verpassten Einsätzen und auf den Boden gefallenen Bällen fort. Trainer Torsten Busch begann mit Arne Tyedmers (Zuspiel), Julian Laabs (Diagonal), Sieko Finke und Simon Adelmann (Mitte), Jens Zander und Timo Pundt (Außen) sowie Thomas Adelmann als Libero. Die Annahme der VSG war gut, es wurden jedoch zu wenige Bälle im Angriff direkt gepunktet, obwohl die Chancen da waren. Hinzu kamen schlecht verteidigte Bälle, die zwischen zwei Spieler fielen. So nutzte Osnabrück seine Chance, nach der ersten VSG-Auszeit (13:15) mit drei Punkten in Serie die Führung auszubauen. Busch brachte Dirk Achtermann für Timo Pundt (14:18) und Möller für Finke (17:21), konnte aber der Satzverlust nicht mehr verhindern.

Die Unzufriedenheit im Team war zu spüren, die geforderte Reaktion folgte direkt. Mit der gleichen Aufstellung wie zum Ende des ersten Satzes ging die VSG früh in Führung. Es fiel nun kein Ball mehr unbearbeitet in das Feld. Arne Tyedmers konnte aus einer guten Annahme heraus, seine Angreifer variabel einsetzen. Der wiederholte erfolgreiche Einsatz der Mittelangreifer um Johannes Möller und Simon Adelmann ließ den gegnerischen Block lange in der Mitte verharren. Dadurch konnten über außen Kapitän Jens Zander und Dirk Achtermann und über Diagonal Julian Laabs wiederholt kraftvoll Punkten. Von nun an ließen die Hausherren den Gästen keine Chance mehr. Osnabrück verschlug zudem wiederholt Aufschläge und kam trotz zahlreicher Wechsel nicht mehr ins Spiel.

Dies zog sich sehr zur Freude des Heimpublikums, das von DJ Rossi wiederholt Rhythmen zum Klatschen geliefert bekam, die nächsten drei Sätze durch. Busch wechselte im vierten Satz noch Bengt Jacobs für Simon Adelmann ein, der direkt die erfolgreichen Mittelangriffe fortsetzte. Mit 10, 8 und 11 Punkten Vorsprung gingen die Sätze zwei bis vier an die Ammerländer, die so den verschlafenen Start wieder gutmachten.

Als MVP wurden von den jeweils gegnerischen Trainern der Osnabrücker Diagonalangreifer Patrick Zahn und VSG-Kapitän Jens Zander ausgewählt.






















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