VSG Ammerland versenkt die Wikinger


Mit einem schnellen 3:0 Erfolg (25:20, 25:19, 25:20) haben die Regionalliga-Volleyballer der VSG Ammerland den Angriff der Vallstedt Vechelde Vikings abgewehrt. Mit einem Sieg hätte das Team aus dem Landkreis Peine nach Punkten mit den Zweitplatzierten Ammerländern gleichziehen können. Dank des Heimsieges in der Westersteder Robert-Dannemann-Halle bleiben die Hausherren allerdings weiter auf Platz zwei, mit nach wie vor vier Punkten Rückstand auf Giesen und nunmehr drei Punkten Vorsprung auf die drittplatzierten Hannoveraner. Dort tritt die VSG als nächstes am 1. Advent an.

Die VSG zeigte in den 65 Spielminuten eine weitgehend konstante Leistung. Konzentriert, aber auch mit wenigen Emotionen setzten die Gastgeber die taktischen Anweisungen von Trainer Torsten Busch effektiv um. Die starken Einzelspieler der Gäste wurden im Aufschlag erfolgreich gemieden. Druckvolle Aufschläge durch die VSG ließen die Annahme der Wikinger wackeln und in der Folge auch deren Angreifer verzweifeln. Die Ammerländer selbst hatten eine äußert stabile Annahme um Libero Thomas Adelmann, der später auch vom gegnerischen Trainer zum MVP ernannt wurde. Busch wählte als MVP Hendrik Schultze aus.

Mit Zuspieler Arne Tyedmers im Aufschlag erwischten die VSG-Männer einen gelungenen Start in den ersten Satz. Vallstedt nahm früh beide Auszeiten (0:3 und 0:5) und fand nur schwer ins Spiel. Ihnen gelang es lediglich bis auf zwei Punkte heranzukommen, Busch nahm bei 16:14 die einzige Auszeit. Die Mittelangreifer Johannes Möller und Simon Adelmann beschäftigten erfolgreich die gegnerischen Mittelblocker, sodass gegen die Ammerländer Außenangreifer der Block oft nicht geschlossen war. Niklas Paschke punktete überzeugend mit viel Schlaghärte und auch Timo Pundt fand wiederholt die Lücke im Block. Einzig Kapitän Jens Zander hatte kein glückliches Händchen und wurde bei 18:16 von Dirk Achtermann abgelöst.

Unverändert in der Aufstellung ging es weiter in Satz zwei. Die vielen Sprungaufschläge der Gäste erzeugten nicht wirklich Druck, es gab viele Fehler, bezeichnend dabei ein Springer, der unter dem Netz hindurchging. Der Satz ging genauso souverän an die Ammerländer. Busch brachte dabei mit dem Diagonalwechsel Zuspieler Jannis Jargow (Foto) und Diagonalspieler Sönke Meyer (18:13, 22:18) ins Spiel.

Ebenfalls unverändert begann der dritte Durchgang. Allerdings waren es nun die Gäste, die eine frühe vier Punkte Führung erspielen konnten. Busch nahm seine Auszeiten bei 4:7 und 11:15. Jargow/Meyer kamen wieder für Paschke/Tyedmers (11:13) und leiteten schließlich die Aufholjagd ein. Bei 18:18 war der erste Ausgleich geschafft. Mit Jargow im Aufschlag bei 20:20 gelangen die entscheidenden fünf Punkte zum Sieg, der mit einem Ass von Jargow schließlich unter Dach und Fach gebracht wurde.






















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