Endlich wieder Dritte Liga: Erste startet mit Derby in die neue Saison

Die Vorbereitung ist Geschichte – ab Samstag zählt es für die Erste der VSG Ammerland! Um 19:00 Uhr startet das Team von Trainer Torsten Busch direkt mit einem echten Härtetest in die neue Saison in der Dritten Liga West: Auswärts im Derby bei Bremen 1860. Die Vorfreude im Kader ist riesig. „Ich glaube, wir haben ein richtig gutes Team zusammen. Auf jeden Fall macht es richtig Bock, mit den Jungs zu spielen“, fiebert Kapitän Timo Pundt dem Saisonauftakt entgegen.

Regional verwurzelt: Der Kader für die Mission Klassenerhalt
Hintere Reihe von links: Torge Damke, Jens Zander, Julian Laabs, Bengt Jacobs, Tom Osterkamp, Anton Klots und Joshua Henkel
Vordere Reihe von links: Sören Riewe, Bjarne Fischer, Lennart Röber, Timo Pundt und Marcel Marks
Es fehlen: Jannis Jargow und die Langzeitverletzten Dirk Achtermann und Focko Alex

Die Ammerländer bleiben auch in der dritthöchsten deutschen Spielklasse ihrer Philosophie treu und setzen auf den Kern ihrer eingespielten Meistermannschaft, die gezielt mit Spielern aus der Region verstärkt wurde. Das Saisonziel ist klar definiert: der Klassenerhalt. Da am Ende der Spielzeit gleich vier Teams in die Regionalliga absteigen, müssen die Ammerländer mindestens Achter werden, um die Klasse zu halten. Und das ist laut Busch „eine echte Herausforderung“.

Für dieses Ziel bringen drei vielversprechende Neuzugänge frischen Wind ins Team:

  • Julian Laabs (Zuspiel): Der Rückkehrer hat das Volleyball-Einmaleins bei der VSG gelernt und kehrt nach zwei Jahren beim VfB Oldenburg zu seinen Wurzeln zurück.
  • Joshua Henkel (Außenangriff/Diagonal): Der erst 18-jährige Youngster wechselt vom Oldenburger TB ins Ammerland. Trainer Busch bescheinigt seinem Wunschspieler ein „unglaubliches Potenzial“.
  • Bjarne Fischer (Außenangriff): Der 27-Jährige bringt nach einjähriger Verletzungspause und einem eindrucksvollen Beach-Comeback im Sommer viel Erfahrung mit in die Halle.

Die Vorbereitungsturniere haben gezeigt, dass die Mannschaft auf Drittliga-Niveau gut mithalten kann. Doch Trainer Busch fordert nun den nächsten Schritt: „Vorbereitungsturniere sind keine Punktspiele. Jetzt müssen wir unter Druck zeigen, was wir draufhaben!“

Die Liga: Lange Fahrten und ein innovatives Projekt

Neben den spannenden Derbys gegen Bremen und Baden sowie den Duellen mit den niedersächsischen Teams VfL Lintorf und TK Hannover muss sich die VSG auf viele Autobahnkilometer einstellen. Gleich sieben Mannschaften stammen aus Nordrhein-Westfalen (Aachen, Brühl, Bonn, Moers, Münster, Essen und Düsseldorf).

Besonders Eintracht Spontent aus Düsseldorf zieht dabei die Blicke auf sich. Aus einer ehemaligen Betriebssportmannschaft ist ein hochspannendes Volleyballprojekt gewachsen, das leistungsorientierten Sport, Nachwuchsförderung und eine digitale Streaming-Community vereint. Mit acht Neuzugängen ausgestattet, gilt das Team neben dem Bundesligaabsteiger Moerser SC als heißer Meisterschaftsfavorit. Die Vorfreude auf dieses Duell ist besonders bei VSG-Youngster Torge Damke groß: „Zum Auswärtsspiel gegen Eintracht Spontent müssen wir mit dem Reisebus fahren, den kriegen wir locker voll!“

Saisonstart gegen Bremen

Der volle Fokus liegt nun aber auf dem Saisonstart gegen Bremen 1860. Der Gastgeber beendete die letzte Saison auf einem starken vierten Platz und geht laut Torsten Busch als klarer Favorit in die Partie. Zudem gibt es ein Wiedersehen mit alten Bekannten: Bremens Spielertrainer Ole Seuberlich und Mittelblocker Jannik Haats haben früher selbst für die VSG in der Dritten Liga aufgeschlagen.

Obwohl der VSG zum Auftakt noch einige Spieler fehlen werden, rechnet sich das Team um Kapitän Timo Pundt etwas aus. Die Marschroute ist klar: „Die Saison ist lang, aber ein Sieg gegen Bremen wäre doch ein geiler Auftakt. Damit würden wir gleich ein Ausrufezeichen setzen!“

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