Mission Meisterschaft: Mit Vollgas durch den Doppelspieltag!

Die Karten im Titelrennen der Regionalliga wurden neu gemischt: Nach dem unerwarteten Patzer des Tabellenführers TK Hannover hat die VSG Ammerland die Meisterschaft plötzlich wieder in der eigenen Hand. Am kommenden Wochenende wartet nun die ultimative Belastungsprobe – zwei Auswärtsspiele innerhalb von weniger als 24 Stunden.

Es ist die Nachricht, die im Ammerland für gute Stimmung gesorgt hat: Durch die 0:3-Niederlage von Hannover in Vechelde ist der Weg an die Spitze für unsere Erste wieder frei. Die Rechnung ist simpel, aber anspruchsvoll: Drei Siege mit voller Punktzahl aus den verbleibenden drei Partien, und die VSG Ammerland krönt sich aus eigener Kraft zum Meister.

Der Fahrplan: 600 Kilometer für das große Ziel

Trainer Torsten Busch und sein Team steht ein intensives „Road-Trip-Wochenende“ bevor. Um die Reisestrapazen so gering wie möglich zu halten, übernachtet die Mannschaft von Samstag auf Sonntag in Braunschweig.

Samstag, 18:00 Uhr: Aufschlag beim TSV Burgdorf. Nach dem Spiel geht es direkt weiter nach Braunschweig zur Hotel-Übernachtung.
Sonntag, 16:30 Uhr: Gastspiel beim Wolfenbütteler VC.

„Ich glaube, den letzten Doppelspieltag mit Hotelübernachtung hatte ich in der 2. Bundesliga“, gesteht Busch mit einem Schmunzeln. Doch die Marschroute ist klar: Unterschätzt wird niemand. Sowohl Burgdorf als auch Wolfenbüttel kämpfen verbissen um den Klassenerhalt und werden der VSG alles abverlangen.

Die Gegner: Stolpersteine im Abstiegskampf

Auch wenn die Ammerländer die Hinspiele gegen beide Teams jeweils deutlich mit 3:0 gewinnen konnten, weiß Busch: „Auswärts ist diese Aufgabe deutlich schwerer!“

TSV Burgdorf: Die Gastgeber um den ehemaligen Nationalspieler Noah Baxpöhler haben zuletzt mit drei Siegen in Folge ein echtes Ausrufezeichen im Kampf gegen den Abstieg gesetzt und sich noch nicht aufgegeben.

Wolfenbütteler VC: Auch am Sonntag wartet auf die Ammerländer ein ganz schweres Spiel. Wolfenbüttel kann die Abstiegsplätze noch aus eigener Kraft verlassen und wird vor heimischer Kulisse um jeden Ball kämpfen.

Premiere zur rechten Zeit: Das „Trio“ ist vereint

Pünktlich zur entscheidenden Saisonphase kann Torsten Busch personell fast aus dem Vollen schöpfen. Erstmals in dieser Spielzeit könnten die drei Leistungsträger Jannis Jargow (Zuspiel), Kapitän Timo Pundt (Außenangriff) und Anton Klots (Diagonalangriff) gemeinsam auf dem Feld stehen.

Besonders das Comeback von Anton Klots nach seiner langen Knieverletzung verleiht dem Team zusätzliche Durchschlagskraft. Verzichten muss die VSG neben den Langzeitverletzten lediglich auf Mittelblocker Marcel Marks und Außenangreifer Waldemar Belsch.

Die Strategie: Voller Fokus statt taktieren

Taktische Spielchen oder langes Abwarten wird es am Wochenende nicht geben. Die Vorgabe des Trainers ist deutlich:

„Das kräfteschonendste Spiel ist das, was du schnell gewinnst. Wir müssen mit Volldampf starten, um die Belastung über beide Tage steuern zu können.“

Gelingt der Doppel-Erfolg in der Fremde, kommt es am 12. April in Bad Zwischenahn gegen die TSV Giesen GRIZZLYS III zum großen Showdown um den Titel. Doch der Fokus liegt jetzt erst einmal zu 100 Prozent auf Burgdorf und Wolfenbüttel.

Drückt unserer Ersten die Daumen – wir holen uns die Tabellenführung!

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