Erste vor schwerer Auswärts-Aufgabe in Göttingen

Nach zwei souveränen 3:0-Erfolgen in Serie hat die VSG Ammerland wieder Kurs auf die Tabellenspitze aufgenommen. Doch am kommenden Samstag um 19 Uhr wartet beim ASC Göttingen ein ganz anderes Kaliber auf die Mannschaft von Torsten Busch. Die größte Herausforderung liegt diesmal jedoch nicht nur beim Gegner, sondern im eigenen Kader.

Die Ausgangslage: Den Rhythmus gefunden

Die deutliche Pleite gegen die Vikings aus Vallstedt scheint verdaut. Mit zwei Pflichtsiegen gegen Bremen und Salzgitter hat die VSG bewiesen, dass die Formkurve wieder nach oben zeigt. Als aktueller Tabellendritter reisen die Ammerländer mit Selbstbewusstsein nach Göttingen, auch wenn Trainer Torsten Busch weiß, dass die Trauben dort deutlich höher hängen werden.

Das Personalpuzzle: Wer springt in die Bresche?

Trotz der sportlichen Erfolge reißen die Hiobsbotschaften abseits des Feldes nicht ab. Die medizinische Abteilung und das Trainerteam sind aktuell gleichermaßen gefordert:

  • Vakanz auf Außen: Mit Kapitän Timo Pundt, Jens Zander und Torge Damke drohen drei Stammspieler auszufallen.
  • Bitterer Ausfall im Zuspiel: Definitiv fehlen wird Leistungsträger Jannis Jargow. Sein Fehlen wiegt schwer, führt er doch aktuell die MVP-Rangliste der Regionalliga an.
  • Lichtblick am Netz: Mittelblocker Tom Osterkamp ist wieder ins Training eingestiegen und könnte am Samstag eine Option sein. Auch Diagonalangreifer Anton Klots ist zurück im Training, ein Einsatz kommt für ihn aber noch zu früh.
Taktische Flexibilität ist gefragt

„Wir werden wohl wieder umstellen müssen, darin haben wir mittlerweile Übung“, kommentiert Busch die Lage mit einer Portion Galgenhumor. Im Training wurden bereits verschiedene Szenarien getestet. Im Zuspiel wird Weko Kujas die Fäden ziehen, muss dabei aber auf die Unterstützung des gesamten Teams bauen.

„Weko kann Jannis natürlich nicht eins zu eins ersetzen. Da sind wir als Mannschaft gefordert, ihn maximal zu unterstützen. Wir hatten jetzt zweimal in Folge keine perfekten Voraussetzungen und haben mit 3:0 gewonnen. Wir nehmen auch diese Herausforderung an!“ — Torsten Busch

Alles auf Sieg

Die Marschroute ist klar: Die VSG will mit einem Sieg im Titelrennen weiter mitmischen. Auch wenn das Grundgerüst des Teams diesmal anders aussieht, bleibt das Ziel dasselbe. Es wird darauf ankommen, den Annahmeriegel trotz der Umstellungen stabil zu halten und den Kampfgeist der letzten Wochen erneut auf das Parkett zu bringen.

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