Kurz und schmerzlos: Mit einem deutlichen 3:0-Heimerfolg gegen den TV Eiche Horn Bremen haben sich unsere Regionalliga-Volleyballer eindrucksvoll im Kampf um die Spitzenplätze zurückgemeldet. In gerade einmal 75 Minuten Nettospielzeit fegte die VSG den Tabellenvorletzten aus der Halle und sprang damit zurück auf den dritten Tabellenplatz.

Nachdem aus den letzten drei Partien nur ein Sieg heraussprang, war der Druck vor dem Heimspiel in Bad Zwischenahn deutlich spürbar. Doch die Mannschaft von Trainer Torsten Busch – der trotz vorangegangener Erkrankung pünktlich zum Anpfiff an der Seitenlinie stand – ließ von Beginn an keinen Zweifel daran, wer Herr im Hause ist. Mit 25:15, 25:16 und 25:19 fielen die Sätze überaus deutlich aus.
Dominanz in allen Elementen
Besonders im Angriff zeigten sich die Ammerländer stark verbessert. Ein Sonderlob verdiente sich Youngster Torge Damke: Der Diagonalangreifer wurde nach einer starken Vorstellung mit hoher Präsenz im Block und wuchtigen Angriffen am Netz und aus dem Hinterfeld verdient zum MVP gewählt.
Auch am Netz gab es für die Bremer kaum ein Durchkommen. Mittelblocker Bengt Jacobs zeigte eine starke Leistung, punktete im Angriff zuverlässig und brachte die Gäste im Spielverlauf mit mehreren Blockpunkten zur Verzweiflung.
Startelf-Debüt für Weko Kujas
Beim Stand von 2:0 Sätzen nutzte Busch die Gunst der Stunde für personelle Wechsel. Im dritten Durchgang durfte der junge Zuspieler Weko Kujas zum ersten Mal von Beginn an die Fäden ziehen. Nach einer kurzen Phase der Nervosität fand er immer besser ins Spiel und setzte seine Angreifer besser in Szene – ein wichtiges Signal für den jungen Zuspieler.
Stimmen zum Spiel
Trotz der Dominanz blieb der Trainer sachlich:
„Es war ein souveräner Sieg, den wir aber nicht überbewerten dürfen. Eiche Horn liegt uns spielerisch, zudem fehlte ihnen ihr erster Zuspieler. Wir haben unsere Pflichtaufgabe erfüllt, was nach dem Druck der letzten Wochen sehr wichtig war.“
Ein kleiner Wermutstropfen blieb für den Trainer trotz des Erfolgs: Er wünscht sich für die kommenden Aufgaben gegen stärkere Gegner wieder mehr „Feuer“ auf dem Feld. „Der Spaß und die Emotionen müssen noch mehr zurückkehren. Wenn wir laut und emotional dabei sind, sind wir nochmals deutlich stärker“, so Busch.
Mit diesem Erfolg im Rücken blickt die VSG nun optimistisch auf die nächsten Wochen.
