Die Zweite erkämpft sich zwei Siege

10 Sätze, 416 gespielte Punkte und über 4,5 Stunden Spielzeit. Der Arbeitsnachweis unserer 2. Herren an diesem Samstag liest sich schon halbwegs beeindruckend und zeigt: Hier wurde nichts verschenkt und die vier Punkte sind hart erkämpft!

Im ersten Spiel des Tages ging es gegen den bisherigen und auch weiterhin amtierenden Tabellenführer vom TV Baden II. Einziger Unterschied: Der Spitzenreiter musste seine erste Niederlage einstecken. Mit 25:20, 23:25, 25:17, 24:26 und 15:10 setzte sich die VSG durch. Gegen die SG Ofenerdiek/Ofen folgte das zweite Spiel. Am Ende hieß es auch hier 3:2 (25:22, 27:29, 21:25, 25:13, 15:5) für die VSG Ammerland.

Nach so einem Spieltag einzelne Spieler oder Mannschaftsteile hervorzuheben, verbietet sich und wird nicht jedem Spieler gerecht. Da hier wirklich ein Team die zwei Siege erkämpft hat. Dennoch…  

Die Annahmeachse um Libero Dirk Machau, er ersetzte im zweiten Satz den etwas glücklosen Philip Wilken, wurde komplettiert durch Lars Achtermann und Jan-Hendrik Junker. „Diese drei haben unserem Spiel eine sichere Basis gegeben. Umso bemerkenswerter da Jan-Hendrik und Lars hierbei über die volle Distanz ohne Auswechselung gingen“, spendete Trainer Arne Döpke ein Sonderlob.

Unsere Mittelblocker Dennis Huber, Focko Alex und Jan Budroweit setzten immer wieder erfolgreiche Aktionen im Angriff und schlossen viele Blocks. So kam der Gegner zu wenigen einfachen Punkten. Focko Alex war dann auch derjenige, der der SGO im vierten Satz endgültig den Zahn zog, als er am Netz zur Gummiwand mutierte, die einfach keinen gegnerischen Angriff vorbei ließ.

Alles in allem waren es zwei gute Spiele, die gezeigt haben wie wichtig ein breiter Kader ist. „Es lief noch nicht alles perfekt, besonders im Abwehrverhalten müssen wir mehr Disziplin an den Tag legen. Im Bereich Aufschlag-Annahme haben wir uns hingegen deutlich stabilisiert“ resümiert Trainer Arne Döpke und sieht sein Team auf einem guten Weg. Am nächsten Wochenende geht es dann gegen die VG Delmenhorst-Stenum. Hoffentlich wieder mit einem breiten Kader und dem besseren Ende für die VSG.

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