Mit Pokal-Schwung ins Liga-Derby

VSG Ammerland gastiert am Sonntag am Haarenesch beim Oldenburger TB

Wieviel VSG Ammerland steckt im Oldenburger TB? Wieviel OTB in der VSG? Eine ganze Menge. Mehrere Volleyballer haben schon beim jeweiligen Gegner gespielt. Und vor dem Regionalliga-Derby der beiden Teams an diesem Sonntag (17. Oktober, 16 Uhr) in der Oldenburger Haarenesch-Halle lässt sich sagen: Wenige andere Teams der Liga kennen sich gegenseitig besser!

Es ist nicht nur das große Nachbarschafts-Duell der Liga. Es ist am erst zweiten Spieltag schon ein Spitzenspiel, das Richtungen vorgibt. Beide sind mit Siegen gestartet, die Ammerländer mit 3:1 gegen VC Osnabrück, die Oldenburger mit dem gleichen Ergebnis bei Bremen 1860. Die zwölf Vereine der Regionalliga Nordwest sind in zwei Sechser-Staffeln eingeteilt. Jeweils drei aus Nord und Süd kommen zusammen in die Meisterrunde, jeweils drei in die Abstiegsqualifikation. Also, wer gewinnt, der darf den Blick schon mal nach oben richten.

In einem Testspiel kurz vor Saisonstart hat die VSG zwar 4:0 gegen den OTB gewonnen. „Das ist am Sonntag aber bedeutungslos,“ stellt der Ammerländer Trainer Torsten Busch klar. „Es erwartet uns personell, qualitativ und stimmungsmäßig ein ganz anderer Gegner.“ In Außenangreifer Yannik Ahr vom Zweitligisten TuB Bocholt haben die Oldenburger einen sehr starken Spieler dazubekommen. „Und der OTB zaubert im Derby ja gern noch mal weitere Spieler aus dem Hut“, meint Busch mit einem Schmunzeln.

Sein breit aufgestellter und auf fast allen Positionen gleichwertig doppelt besetzter Kader ist im Wettkampfrhythmus geblieben. In der Finalrunde des Nordwestdeutschen Pokals verloren die Ammerländer zuletzt das Halbfinale gegen Zweitligist TV Baden erst im Tiebreak 13:15 und schlugen dann im Spiel um Platz drei den anderen Zweitligisten FC Schüttorf. „Wir sind gut drauf“, leitet Angreifer Timo Pundt folgerichtig ab. Kapitän Jens Zander nickt: „Derbyzeit – wir sind bereit!“Das Derby elektrisiert in der Tat. Über 400 Zuschauer kamen in den zurückliegenden Jahren. Auch diesmal sind die Weichen dazu gestellt. Der Einlass erfolgt nach der 2G-Regel, also ohne Maske und Zuschauerbeschränkung.

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