VSG braucht kühlen Kopf im Kellerduell


Zum Start der Rückrunde in der Dritten Liga West wartet gleich eine ganz wichtige Aufgabe auf die Volleyballer der VSG Ammerland (Foto, im Angriff Malte Tyedmers). Sie empfangen am Sonntag um 16 Uhr im Bad Zwischenahner Schulzentrum den PTSV Aachen zum Kellerduell dieses Spieltags.

Wenn der Tabellenletzte (VSG, vier Punkte) auf den Vorletzten (Aachen, sieben Punkte) trifft, geht es für beide Mannschaften um nicht weniger als den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze. Da lässt sich weder schönreden noch wegdiskutieren, dass beide ordentlich unter Druck stehen. „Die Frage wird vielmehr sein, wer mit diesem Druck besser zurechtkommt und locker genug bleibt, um sich nicht selbst im Weg zu stehen“, meint VSG-Trainer Torsten Busch. Für sein Team ist es das erste Spiel im neuen Jahr. Aachen startete bereits am vergangenen Wochenende in die Rückrunde und verlor 1:3 gegen den Aufsteiger TuS Mondorf.

„Wichtig wird sein, dass wir schnell wieder unseren Rhythmus finden, insbesondere im Aufschlag und in der Annahme“, so Busch. Er erwartet ein „Kopf-Spiel“. Soll heißen: „Wenn wir im Kopf voll da sind, von Anfang an um jeden Ball kämpfen und nie aufgeben, haben wir eine gute Chance auf Punkte.“

Wie wichtig dieses „Nicht aufgeben!“ ist, hat das Hinspiel in Aachen gezeigt. Da waren die Ammerländer nach einem 0:2-Satzrückstand und 10:18 im dritten Durchgang schon „klinisch tot“, so damals die Worte des Trainers. Am Ende holten sie aber doch noch den ersten Punkt der Saison.

Mit einem „Rumpfkader“ waren die Ammerländer damals im Hinspiel unterwegs. Nun fehlt neben den Langzeitverletzten Lars Achtermann, Arne Döpke, Benjamin Büttelmann und Sieko Finke noch Außenangreifer Mika Drantmann, der mit der Schule auf einer Ski-Exkursion ist. Dafür ist Mittelblocker Niklas Paschke wieder einsatzbereit, und Neuzugang Thomas Adelmann (Außenangriff) bestreitet nach beendetem Auslandssemester in den USA sein erstes Spiel im VSG-Trikot. 

„Wir haben ein ganz wichtiges Spiel vor uns und hoffen darauf, dass unsere Zuschauer uns wieder zahlreich und lautstark unterstützen“, so Busch. „Wir haben schon oft erlebt, wie wichtig das sein kann.“