VSG beim TV Baden: Begegnung mit besonderer Note


Zum letzten Spieltag der Dritten Liga vor Weihnachten dürfen sich die Volleyball-Fans im Nordwesten auf ein besonderes Spiel freuen: Die VSG Ammerland (Foto, im Block von links Arne Tyedmers und Rolf von Kampen) tritt am Sonntag, 16 Uhr,  beim TV Baden in Achim an.

Etwas Besonderes ist dieses Spiel nicht nur für VSG-Trainer Torsten Busch, der am Sonntag Geburtstag hat, sondern für alle Beteiligten auf beiden Seiten. Die räumliche Nähe und vor allem die Tatsache, dass in Ole Sagajewski, Ole Seuberlich, Maksym Loskutov und Moritz Wanke vier Spieler aus dem aktuellen TVB-Kader auch schon das VSG-Trikot getragen haben, geben der Begegnung eine spezielle Note.

Die Badener haben in der vergangenen Saison nur knapp den Aufstieg in die Zweite Bundesliga verpasst. Busch erwartet in der für gewöhnlich zu den TVB-Spielen sehr gut besuchten Achimer Lahofhalle einen hochmotivierten Gastgeber. „Baden wird alles daran setzen, mit einem Sieg den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten“, ist er sich sicher.

Sein Team hat da ganz andere Probleme. Mit einem Überraschungserfolg würden die Ammerländer wichtige Punkte für dem Kampf um den Klassenerhalt sammeln. Die Favoritenrolle ist also klar an Baden vergeben. Ebenso klar ist aber auch das Ziel der VSG-Männer. Sie wollen eben diesem Favoriten ein Bein stellen. „Wir glauben fest an unsere Chance, und wir werden dafür kämpfen“, sagt VSG-Kapitän Jens Zander. „Beim TV Baden haben wir bislang immer Punkte geholt.“

Bei den Ammerländern fehlen weiterhin die mehr oder weniger Langzeitverletzten Lars Achtermann, Benjamin Büttelmann, Sieko Finke und Niklas Paschke. Ansonsten steht zunächst der gleiche Kader wie in den vergangenen Spielen bereit – plus Libero Jelte Johanning, der vor einer Woche gegen Tecklenburger Land pausieren musste. „Allerdings plagen sich einige Spieler noch mit kleineren Wehwehchen herum und konnten unter der Woche nur eingeschränkt trainieren. Es bleibt also abzuwarten, ob am Sonntag wirklich alle fit sind“, so Busch.

Der VSG-Trainer erhofft sich vor allem in puncto Annahme eine Leistungssteigerung gegenüber dem Gastspiel bei den „Tebu“ Volleys (0:3): „Da müssen wir unbedingt stabiler werden, damit wir mehr Ruhe in den Spielaufbau bekommen.“ Außerdem brauche es viel Druck im Aufschlag und im Angriff, um gegen den Tabellenfünften zu bestehen. Denn eines steht für Busch fest: Die Badener werden weder ihm zum Geburtstag noch seiner Mannschaft vorzeitig zu Weihnachten etwas schenken. „Das Geschenk müssen wir uns schon selber machen.“