Es fehlte nicht viel zur Pokal-Überraschung

Am Ende der Vorbereitung auf die mit Spannung erwartete Saison in der Dritten Liga West stand für unsere Erste am vergangenen Wochenende die erste Runde des Nordwestdeutschen Pokals auf dem Programm. Das Team wollte den klaren Aufwärtstrend der letzten Wochen bestätigen.

Beim Vorbereitungsturnier in Bielefeld am Wochenende zuvor erkämpfte sich das Team um Kapitän Jens Zander in vier Spielen über zwei Sätze gegen die Ligakonkurrenten Rhein-Sieg Volleys, Tecklenburger Land Volleys, TSV Giesen Grizzlys II und TV Hörde jeweils ein 1:1-Unentschieden. „Das Turnier in Bielefeld hat uns gezeigt, dass wir in der Dritten Liga auch ohne spektakuläre Neuzugänge absolut konkurrenzfähig sind. Das war kurz vor dem Saisonstart ein ganz wichtiges Signal für alle.“ meinte Trainer Torsten Busch.

An diese Leistungen wollte die Erste nun im Pokal anknüpfen. Im Modus „Jeder gegen jeden“ spielten die Ammerländer gegen die Erstligareserve der TSV Giesen Grizzlys und den Oldenburger TB. Im ersten Spiel des Tages setzten sich die Grizzlys mit 2:1 gegen die Hausherren aus Oldenburg durch. Mit kleinem Kader von nur sieben Spielern und ohne Libero zeigten dann die Ammerländer gegen die Giesen Grizzlys über weite Strecken eine ganz starke Leistung. Den umkämpften ersten Satz gewann unsere Erste nach Abwehr von drei Satzbällen mit 26:24. Im zweiten Satz lagen die Ammerländer lange komfortabel in Führung, mussten nach zwei Sprungaufschlag-Serien des Gieseners Finn Mroß aber den Satzausgleich (21:25) hinnehmen. Und auch im dritten Satz agierten die Spieler um Zuspieler Jannis Jargow auf Augenhöhe. Am Ende fehlte nicht viel zur Pokal-Überraschung (12:15).

Das bedeutungslose Spiel gegen den Oldenburger TB gewann die Ammerländer mit 2:0 (25:19, 26:24).

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